im September

stelle ich fest, dass sich immer mehr Menschen ins Private zurück ziehen. Die großen Themen sind zu bedrückend, zu verunsichernd. Man will nichts Falsches machen oder sagen. Ich auch. Meine Bedenken, meinen Ärger, meine Vorwürfe teile ich höchstens im ganz privaten Kreis. Wie gut, dass es den gibt!

Ansonsten zehre ich von einem zutiefst erholsamen Aufenthalt in Südtirols Bergen. Und freue mich auf das landschaftliche Gegenstück – ein paar Tage auf meiner Lieblingsinsel.

Dazwischen habe ich alle Dienste, die eine Radio-Nachrichtenfrau so zu stemmen hat.  Frühdienste ab vier, auch am Wochenende, Nachtschichten bis vier oder Spätschichten bis Mitternacht, aber auch „gemütliche“ Tageseinsätze zwischen 9 und 18 Uhr. Es gibt eben keine sendefreie Zeit beim Radio. Und das ist gut so.

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