im November

erfreue ich mich staunend an noch immer üppig blühenden Geranien auf dem Balkon, bei blauem Himmel und Sonnenschein. Das nennt sich nun November!

Dass es nun schon zur Kaffee-und Kuchen-Zeit dunkel wird, verleidet mir längere Aufenthalte in Wald und Flur. Andererseits kommt es im Spätherbst verstärkt zu Treffen vor Kaminen, in besseren Gaststätten, zu Konzert- und Kinobesuchen. Ist auch schön. Da lob ich mir übrigens Berlin. Die Angebote für den richtigen Zeitvertreib sind schier unüberschaubar. Dank meines Berufes habe ich halbwegs den Überblick. Und lande dann doch immer wieder bei den selben. Im Kabarett Distel, im Kino in der Brotfabrik, in der Philharmonie, im Lido.

Neulich war für einen Beitrag fürs Deutschlandradio (über das Kindermädchen im Hause Inge Keller/Karl Eduard von Schnitzler) mein Talent für Mundarten gefragt. Ich sollte ein Gedicht aus der Oberlausitz aufsagen. In diesem eigenartigen Bergdialekt mit dem besonders gerollten Rrr…. das war eine Herausforderung. Eine schöne.

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