im März

fange ich an, mich gedanklich auf ungute Veränderungen vorzubereiten. Corona hält die halbe Welt in Atem, viele Länder veranlassen straffe Gegen- oder Vorsichtsmaßnahmen, täglich werden neue Einschränkungen bekannt, Reisen sollte man sich ganz abgewöhnen (die Klimaschützer muss das freuen), freudlose Zeiten drohen (Theater, Kinos, Konzerte, Festivals, Klubs bleiben zu) und ich befinde mich quasi in Quarantäne. Die Beschäftigten des rbb, die an mehreren Standorten tätig sind, so wie ich, müssen vorläufig an einem bleiben und nur dort arbeiten – in meinem Fall ist das Potsdam-Babelsberg. Tja… Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit der Corona-Abwehr, dann müsste sie ganz Deutschland mal für zwei Wochen zur Sperrzone machen. (aber vorläufig kommen hier noch munter Flugzeuge und Busse aus aller Welt an)

Corona dürfte für eine ernsthafte Krise sorgen. Vielleicht, möglicherweise, eventuell sorgt diese Krise aber auch für Besinnung, Neuordnung und Fortschritt….

Von Besinnung kann bei der türkischen Regierung keine Rede sein, die entschied, rund drei Millionen Flüchtlingen die Tore zur EU zu öffnen. Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht heraus! Und ich bedaure zutiefst die Griechen und Bulgaren, die buchstäblich den Kopf hinhalten….

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