im Juli

habe ich noch ganz schnell fünf Schichten beim MDR in Dresden, drei Nachtschichten bei Antenne Brandenburg in Potsdam, zwei Redaktionsschichten bei rbbKultur (es heißt nicht mehr rbb Kulturradio) und fünf Sprecher-Schichten bei Inforadio absolviert, bevor es morgen in den Sommerurlaub geht. Ins Land der tausend Seen (es sind mehr als 180.000) – nach Finnland. Mit dem Auto, weil die gute alte Hündin mit soll. Über Warschau, Riga, Tallin – wenn man schon mal in nördlichen Gefilden unterwegs ist, sollte man sich diese Perlen anschauen.

Warum Finnland? Es ist nicht so heiß. Es ist herrlich menschenleer. Die Natur ist gewaltig und intakt. Man kann tatächlich ein Häuschen auf einer Insel in einem See für sich mieten! Die Freundin in Tampere, die finnisch kann und alle Geheimtipps kennt. Die Sommer-Abende bieten grundsätzlich open-air-Konzerte aller Art. Es wird garantiert himmlisch.

Für die nächsten drei Wochen habe ich mir Nachrichten-Abstinenz verordnet. Die letzten, die ich heute zu verlesen hatte, waren wieder keine guten: Christliche Kirchen in Deutschland haben wieder massiv Mitglieder verloren – 440.000 Kirchenaustritte gab es 2018 (2017 waren es mehr als 600.000). Das Land Brandenburg verweigert AfD-nahen Einrichtungen Fördergelder (dabei denken wir uns gar nichts Böses). In Athen hat die Erde gebebt.

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