Im August

Für Deutschlandradio Kultur dutzende mecklenburgische Ortsnamen eingesprochen (Faulenrost, Schabernack, Dummsevitz und ähnliche), die mein Freund Matthias Biskupek in seinem neuesten Beitrag für die Rubrik „Landgang“ verwenden will. Ausstrahlungstermin wird noch bekannt gegeben.

Für den Kübler Hörbuchverlag die Werbetexte zur „Richard-Sharpe-Reihe“ vertont.  Die Hörbücher hat Torsten Michaelis eingesprochen, einer der meistbeschäftigten Sprecher überhaupt. Ihm kann man wahrlich stundenlang zuhören.

 

Frisch aus Sachsen zurück (nach sechs Diensten beim MDR in Dresden)  und endlich mal meine sächsischen Lieblingswörter im Gepäck:

vorblämbern (verschwenden)

Beschmuh (Schwindel)

Bemme (Brotschnitte)

ditschen (eintunken)

laatschen (laufen)

dorrheeme (Zuhause)

Rämfdl (Brotkanten)

Looden (Haare)

fähnsn (weinen)

vorhohnebibln (veralbern)

kaddschn (kauen)

Drahndude (Trantute – etwas langsamer Mensch)

Wie kann jemand wollen, dass diese herrlichen Wortschöpfungen verschwinden?

 

 

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